Wenn Massaker langsam zum Alltag werden
Geschrieben von cujamara am März 15 2009 16:42:23
Vielleicht ist es tatsächlich das Beste, das Geschehen in Winnenden erstmal lediglich als ein weiteres Schulmassaker darzustellen und der Öffentlichkeit einen Täter zu präsentieren, der alle oberflächlichen Anforderungen an das gemeinhin bekannte Profil derartiger Einzelgänger erfüllt. Es dürfte vor allen Dingen den direkt Betroffenen, von denen kurz nach den Ereignissen verständlicherweise keine differenzierte Betrachtung verlangt werden kann, zumindest ein wenig helfen, mit der Situation umzugehen und sich selbst darin einzuordnen. Mit den besten Wünschen versehen, dass sich die bleibenden psychologischen Schäden in Grenzen halten werden: Hierfür heiligt der Zweck jedes Mittel.

Dabei wird gar nicht zu Unrecht auf die Parallelen der Massaker in den letzten Jahren hingewiesen...

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